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Durch die Fjorde nach Akureyri

 

 

 

 

 

 

 

Der heutige Tag begann wie bisher jeden Tag bei strahlendem Sonnenschein und so machten wir uns mit Sonne im Herzen und gestärkt durch ein leckeres Frühstück auf die ca. 450 km lange Reise nach Akureyri, der zweitgrößten Stadt Islands mit 80.000 Einwohnern. Durch scheinbar endlose Fjordtäler, ursprüngliche Flusstäler über Berg und Tal und endlose Schotterpisten immer weiter Richtung Nordosten. Unterwegs besuchten wir noch den alten Torfhaus-Museumshof Glaumbaer. Man fühle sich ganz wie Nonni & Manni. Immer weiter ging es nach Akureyri, malerisch gelegen an einem 60 km langen Fjord. Hier wurde erstmal die kleine Fußgängerzone und der Ortskern erkundet bevor es zum Endpunkt der Etappe, dem Zeltplatz ging. Von dort unternahmen wir nach dem wohlverdienten Abendessen noch eine kleine Wanderung auf den Hausberg oberhalb unseres Lagerplatzes. Jetzt, nach einer entspannenden Dusche geht es auch schon wieder langsam in den gemütlichen Schlafsack. Morgen wartet auf uns der Mývatn mit seinen Wasservögeln, vulkanischen Aktivitäten und vielleicht einem Besuch in einem der beliebten Hot-Pots… Doch dazu morgen mehr.

Rund um Snæfellsnes

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Vulkanen, Vogelkolonien und Stränden (inkl. einem toten Entenwal am Strand). Auf mehreren kleinen Wanderungen konnten wir heute die Schönheit und Vogelvielfalt bewundern, ebenso gesellten sich noch Robben im Meer dazu. Nicht zu vergessen ein Leuchtturm sowie der einzige „weiße“ Strand Islands, bestehend aus Muschelschalen. Pause machten wir in einem urigen isländischen Café, das auch das Wohnzimmer der Besitzer hätte sein können. Auf der Busfahrt luden atemberaubende Landschaften aus Lava, Wasserfällen und Vulkanen immer wieder zu Fotostopps ein. Morgen früh verlassen wir den Westen Islands und machen uns weiter auf in den Norden Richtung Akureyri.

Die Rundreise beginnt

Nach dem Frühstück ging es von unserem Zeltplatz aus zuerst einmal in die Innenstadt von Reykjavik. Hier besichtigten wir die Hallgrimskirche, das Stadthaus und den Gründungshügel neben dem neuen pompösen Konzerthaus am Hafen. Von hier aus startete die Bustour Richtung Norden. Nach ziemlich viel Landschaft gucken machten wir einen Zwischenstop in Borges wo wir unsern leckeres Softeis mit tollen Toppings gönnten. Gestärkt ging es von hier aus weiter zum Helgafell, dem Eingang zur isländischen Unterwelt. Von dort war es nur noch ein kurzes Stück bis zu unserem heutigen Etappenziel Stykkishølmur. In diesem malerischen kleinen Städchen besuchten wir den Hafen sowie den Leuchtturm hoch oben auf den Felsen über dem Hafen. Zurück zum Zeltplatz noch an einer futuristisch aussehenden Kirche vorbeigeschaut um sich dann voll und ganz dem Abendessen zu widmen. Nach kleinen Abendspaziergang Richtung Sonnenuntergang ist es nun auch schon bald wieder Zeit in unseren Schlafsack zu krabbeln, nicht ohne vorher noch ein Stück Lakritzschokolade genascht zu haben.

Müde aber glücklich

Auch wenn es draussen noch taghell ist und im Freibad im Park nebenan noch das Leben tobt, so kriechen wir langsam in unsere Schlafsäcke und beenden somit unseren ersten schönen Tag auf Island. Nach unserer Ankunft hier am Flughafen brachte una der Bus zu unserem ersten Zeltplatz nur wenig außerhalb der Innenstadt. Die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel und so hatten wir schon heute die Gelegenheit die Stadt zu erkunden. Aufgrund des sonnigen Wetters durfte natürlich auch das erste Lakritzeis nicht fehlen. Abendessen gab es dann in einem niedlichen Cafe in einem ehemaligen Gewächshaus – gelegen im botanischen Garten direkt neben unserem Zeltplatz. Auch den ersten Geocache, direkt am Flughafen gelegen, haben wir schon erfolgreich geloggt. Wie Ihr seht war es schon ein ereignisreicher Tag und wir verabschieden uns bis Morgen in unseren kuscheligen Schlafsack und sagen „Gute Nacht“.

Es geht los…

So, Essen haben wir hinter uns gelassen. Das Gepäck ist aufgegeben und das obligatorische Starbucks-Frühstück haben wir auch schon hinter uns. Gleich startet das boarding und es geht endlich los. Das nächste Mal melden wir uns dann hoffentlich schon vom Flughafen in Keflavik.

Island kulinarisch

Spätestens nach dem zweiten Island-Reiseführer wird einem klar, dass der Isländer was das Essen angeht einige sehr gewöhnungsbedürftige traditionelle Gerichte im Angebot hat bei denen sich so mancher wahrscheinlich heimlich die einzige und schon vor Jahren geschlossene McDonald’s-Filiale in Reykjavík zurückwünscht.

Neben dem obligatorischen und noch harmlosen Trockenfisch, den es an quasi jeder Tankstelle zu kaufen gibt, und den der Isländer wie unsereins Chips im Kino futtert hat er weitaus härteren Tobak zu bieten.
Ich stelle hier nur ein paar wohlklingende Highlights der isländischen Küche vor, die da wären…

  • Kæst Skata
  • Hákarl
  • Svið
  • Svidasulta
  • Hrútspungar

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Die Reiseroute

Tja, wo geht’s eigentlich genau hin… eigentlich einmal rund um Island – der Ringstraße folgend – mit kleineren Abstechern ins Landesinnere.
Island-Karte

Reykjavík

Reykjavík

Los geht es in Reykjavík, der Hauptstadt des Landes mit gerade einmal knapp 119.000 Einwohnern, was aber immerhin schon fast 38% der Gesamtbevölkerung entspricht.

Þingvellir

Þingvellir

Von hier geht es Richtung Thingvellir (Þingvellir) ca. 40km von Reykjavík entfernt. Hier lockt ein Trip durch die Allmännerschlucht, dem Ursprungsort des ältesten Parlamentes der Welt und zugleich geologische Nahtstelle zwischen Europa und Amerika. Weiterlesen